Das Bell Labs-Forschungszentrum von Alcatel-Lucent (ALU) betreibt Basisstations-Prototypen, auf welchen neue Sende- und Empfangskonzepte begleitend zur LTE-A Standardisierung implementiert und evaluiert werden. So wurden etwa im BMBF-Projekt EASY-C umfangreiche Untersuchungen zur Algorithmik und Leistungsfähigkeit von LTE CoMP-Verfahren (Coordinated Multipoint) durchgeführt, mit ersten Ansätzen kognitiver Systeme bei der räumlichen Interferenzunterdrückung von Nachbarzellen. In einem weiteren BMBF-Projekt MxMobile (Multi-Standard Mobile Platform) wurden flexible Basisbandplattformen und entsprechende Basisbandverarbeitung, Transceiver-Architekturen und Algorithmen für parallelen Multi-Standard-Betrieb untersucht.

 

Ansprechpartner: Jörg Schaepperle

Das Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, ist ein zentraler Forschungspartner für Aufgabenstellungen der Informationstechnik. 

Die Abteilung Wireless Communication and Networks (WN) bietet Forschungs- und Entwicklungsleistungen im Bereich der Signalverarbeitung und drahtloser Kommunikation an. Ausgehend von der Informationstheorie und Kanalmessungen, über den Entwurf von Empfängeralgorithmen und die Durchführung von Systemsimulationen bis hin zur Echtzeitimplementierung und der digitalen und analogen Schaltungsentwicklung werden dabei alle wesentlichen Entwicklungsschritte erfasst.

 

Ansprechpartner: Dr.-Ing. Haustein, Thomas

Die Universitätspartner KIT und UKL sowie das Fraunhofer HHI betreiben zu Forschungs- und Lehrzwecken Cognitive Radio Labore basierend auf flexiblen SDR Modulen (z.B. Lyrtech, GNU Radio, Commagility). Erfahrung in der Implementierung verschiedener Funkstandards und von Spektrum- und Netzwerk-Sensingmethoden ist vorhanden. Als Teil einer Experimentalumgebung betreibt die UKL seit etwa zwei Jahren einen Kontextbroker für Netzwerkinformation und Geo-KPI. Die von Android-Terminals und Laptops sowie anderen Sensoren gesammelten Informationen über verfügbare Netzwerke und ihre KPI werden verbunden mit Ortsinformation an den Broker gesendet ("Restful" oder 802.21 Emulation), der sie in einer SQL Datenbank speichert und zur Steuerung von Netzauswahl und Handover-Algorithmen zur Verfügung stellt. Dieses System wird inzwischen auch von dritter Seite stark genutzt, so dass erste Erfahrung mit Skalierbarkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeitsproblemen vorliegt.

 

Ansprechpartner: Prof. Dr. rer. nat. Friedrich Jondral

Als Teil einer Experimentalumgebung betreibt die UKL seit etwa zwei Jahren einen Kontextbroker für Netzwerkinformation und Geo-KPI. Die von Android-Terminals und Laptops sowie anderen Sensoren gesammelten Informationen über verfügbare Netzwerke und ihre KPI werden verbunden mit Ortsinformation an den Broker gesendet ("Restful" oder 802.21 Emulation), der sie in einer SQL Datenbank speichert und zur Steuerung von Netzauswahl und Hand-Over-Algorithmen zur Verfügung stellt. Dieses System wird inzwischen auch von dritter Seite stark genutzt, so dass erste Erfahrung mit Skalierbarkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeitsproblemen vorliegt.

 

Ansprechpartner: Hans Schotten

Nokia Solutions and Networks betreibt in Deutschland Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen in München und Ulm. Im Rahmen der Konzentration seiner Standorte hat NSN den Standort Ulm als Hauptentwicklungsstandort für seine LTE Produktlinie ausgewiesen, wo auch die prototypische Implementierung zukünftiger Schlüsseltechnologien für Basisband- und HF Module angesiedelt ist. Diese Aktivitäten sind eng mit den Forschungs- und Standardisierungsarbeiten in München verzahnt. Test beds und Demonstratoren für den breitbandigen Funknetzzugang wurden von Nokia Solutions and Networks in den vom BMBF geförderten Projekten Coverage, 3Get, ScaleNet konzipiert, entwickelt und in Feldversuchen erfolgreich eingesetzt. In Bezug zu Cognitive Radio konnte auf der MWC 2011 erstmalig eine dynamische Träger–Aggregation über zwei unterschiedliche Frequenzbänder im Echtzeitbetrieb ausgestellt werden. Nokia Solutions and Networks bietet darüber hinaus auch im Hinblick auf eine spätere Standardisierung und Realisierung alle Vorteile einer weltweit führenden Industrie-Organisation.

 

Ansprechpartner: Dr.-Ing. Karl-Josef Friederichs

Telefónica Germany GmbH & Co. OHG gehört mit seiner Produktmarke O2 zu Telefónica Europe und ist Teil des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica S.A. Das Unternehmen bietet seinen Privat- wie Geschäftskunden in Deutschland Post- und Prepaid-Mobilfunkprodukte sowie innovative mobile Datendienste auf Basis der GPRS-, UMTS-und LTE-Technologie an. Darüber hinaus stellt das Unternehmen als integrierter Kommunikationsanbieter auch DSL-Festnetztelefonie und Highspeed-Internet zur Verfügung. Telefónica Europe hat mehr als 105 Millionen Mobil- und Festnetzkunden in Spanien, Großbritannien, Irland, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Deutschland.

 

Ansprechpartner: Wolfgang Kranz

Der Terminalplattformhersteller Ericsson Modem Nuremberg GmbH ist einer der führenden Hersteller von Mobilfunk Terminal Plattformen. Nach der Wiedereröffnung des Ericsson Standortes Nürnberg im Oktober 2005, wurden zunächst Prototypen für die damals neuen Funktechnologien HSPAevo, Multi-Carrier HSPA und LTE von Grund auf neu entwickelt. Die Prototypenentwicklung in Nürnberg wurde 2009 in eine LTE Produktentwicklung umgewandelt, aus der bereits das LTE Modem M700 und eine Hybridlösung M730 für GSM, HSPA und LTE hervorgegangen sind. Die Entwicklung des vollintegrierten Multistandard-Modems M7400 für GSM, HSPA und LTE befindet sich kurz vor ihrem Abschluss. Der Standort Nürnberg zeichnet sich als Treiber für neue Technologien und Innovationen im Unternehmen aus und besitzt breites Know-How in der Entwicklung von Modemlösungen für Mobilfunkterminals.

 

Ansprechpartner: Peter Gunreben

Rohde & Schwarz ist ein unabhängiges, selbstständiges Unternehmen, welches im Jahr 1933 gegründet wurde. Das Unternehmen, welches sich nach wie vor im Besitz der beiden Gründerfamilien befindet, ist der Spezialist für Messtechnik und sichere Funkkommunikation in Deutschland und Europa. Das Unternehmen ist in über 70 Ländern präsent und zählt weltweit ca. 8700 Mitarbeiter, von den der größte Teil in Deutschland beschäftigt ist.

Die Arbeitsgebiete umfassen neben der Messtechnik und sicherer Kommunikation auch Rundfunk, Funkerfassung- und Ortung sowie umfangreiche Dienstleistungen. Die in diesem Projekt engagierte Organisationseinheit innerhalb des Geschäftsbereichs Messtechnik befasst sich mit der Moilfunknetzoptimierung. Das Experten-Know-How umfasst Mobilfunknetzmessungen von HF-Parametern von Interferenzanalyse bis zu QoS (Quality of Service) KPIs, speziellen Empfängern für diesen Markt bis zu einer vielseitigen Software zur Steuerung der Empfänger und komfortablen Auswertung.

 

Ansprechpartner: Hubert Roll