Die Arbeiten in CoMoRa werden in sechs Arbeitspakete untergliedert.

  • AP1 umfasst neben dem Projektmanagement die Liaisons zu anderen Projekten und zur Standardisierung.
  • In AP2 werden die verschiedenen Use Cases analysiert, die hieraus abgeleiteten Anforderungen beschrieben, eine CoMoRa Gesamtarchitektur spezifiziert, die Evaluierungsmethodik definiert und das Gesamtkonzept evaluiert. In AP 3, 4 und 5 werden die technischen Komponenten von CoMoRa erarbeitet und implementiert.
  • AP3 umfasst hierbei die Verfahren zur Erfassung des Spektrums- und Netzwerkkontextes, das Spektrums-Managementsystem mit seinen Datenbanken und die Signalisierung zwischen Datenbanken und Terminals.
  • AP4 fokussiert auf die Algorithmen-Entwicklung für effiziente spektrale und räumliche Signalverarbeitung unter Ausnutzung kognitiver Steuerungsmechanismen ausgehend von AP2 und AP3.
  • In AP5 sollen Konzepte und Lösungsansätze für frequenzagile und multibandfähige HF-Komponenten entwickelt werden, um die in AP3 und AP4 entwickelten Konzepte leistungs- und kosteneffizient mit flexiblen HF-Front Ends umsetzen zu können. In AP6 werden das Gesamtsystemkonzept und seine Schlüssel-Komponenten demonstriert.

Besondere Bedeutung kommt dem CoMoRa Advisory Board zu, für das Experten und Entscheidungsträger von Parteien gewonnen werden konnten, die für die Umsetzung der CoMoRa Ergebnisse relevant sind oder sie nutzen können. Das CoMoRa Advisory Board wird insbesondere in AP2 die Diskussion der Use Cases und Anforderungen und die Definition der Gesamtarchitektur sowie die Bewertung beratend begleiten. Schnittstellen und Anforderungen von Komponenten und Funktionalitäten, die von CoMoRa nicht abgedeckt werden, werden über das Advisory Board eingebracht. Hierzu gehören Informationen über dynamische Terminal (SDR) Zertifizierung, PMSE Dienste und Module, CPC-Betrieb, Betrieb von besonders schutzbedürftigen Funkdiensten und die Anforderungen des Rundfunks.